3D-Scan und CAD-CAM funktionieren!
Ofiziell darf es nicht klappen. Nur Prothesen, Einlagen, Rumpforthesen und Sitzschalen dürfen mit Hilfe von 3D-Scan und CAD-CAM Werkzeugen hergestellt werden. Bei Schuhen geht es angeblich nicht.
In Wirklichkeit funktionieren die neuen elektronischen Werkzeuge aber auch bei der Herstellung von komplexen orthopädischen Schuhleisten, der Grundlage des Mass-Schuhes. Das Erfolgsrezept: die Verbindung des traditionsreichen Schuhmachermetiers mit Hightech.
Was mit dieser Aussage nicht beurteilt wird ist die Qualität der herkömlichen Arbeitsmethode mit Gipsabdruck, Giessharzen und Schleifen an der Maschine, ebenso wenig die Qualifikation der schweizerischen Orthopädieschuhmacher. Der einzige und auch der entscheidende Punkt ist: Komplexe Mass-Schuhversorgungen mit Hilfe von CAD-CAM Technologie wie auch die Herstellungskooperation ist möglich, die neue Technologie ist angekommen.
Kostenträger für Leistungen an Mass-Schuhen sind die Sozialversicherungen IV, AHV und SUVA. Diese erbringen Leistungen, wenn ein Anspruch besteht und das Hilfsmittel ärztlich verordnet wurde. „Unser Konzept erlaubt es auch den meiner Meinung zu hohen Tarifpreisen entgegen zu wirken. Wir sind in der Lage hohe Qualität günstiger zu liefern und komplexeste Fälle erfolgreich zu versorgen“, sagt Winkler.
Das Bundesamt für Sozialversicherung entgegnet, die Qualität würde schlechter mit dieser Technik. Würde er dieselbe Technologie teurer als zum bisherigen Preis anbieten, würde sie vielleicht eher akzeptiert, meint Winkler etwas enttäuscht über die stereotype Ansicht des Bundesamtes.
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In den Medien
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Schweizerischer Beobachter 21/2010
Regio Aktuell - März 2010
Vogel Gryff - April 2010 -
Mass-Schuhe mit elektronischer Technologie
